PERFORMANCE & HEALTH INDEX

Der PERFORMANCE & HEALTH INDEX wurde auf Grundlage aktueller Forschungserkenntnisse der Arbeits- und Organisationspsychologie entwickelt. Übergeordnetes Ziel ist es, die Auswirkungen der täglichen Arbeit auf das Engagement und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu analysieren. Gleichzeitig lassen sich mit dem PERFORMANCE & HEALTH INDEX auch Risikofaktoren und Stressoren erfassen, die nicht nur die Leistungsmotivation der Mitarbeiter beeinträchtigen, sondern auch negative Auswirkungen auf deren Gesundheit nach sich ziehen können. Die Ergebnisse liefern dem Unternehmen wertvolle Ansatzpunkte, in welchen Bereichen konkreter Handlungsbedarf besteht - aber zeigen auch ungenutzte Potenziale, mit deren Erschließung sich die Produktivität des Unternehmens weiterhin steigern ließe.

Der PERFORMANCE & HEALTH INDEX wird jeweils individuell auf den aktuellen Bedarf des Unternehmens zugeschnitten. Dabei werden Branche, Organisationsform, Kultur, Mitarbeiterzahl, Personalmanagement etc., sowie die Situation, in der sich das Unternehmen aktuell befindet, berücksichtigt. In Absprache sollen die Indikatoren abgefragt werden, die für das Unternehmen zu dem aktuellen Zeitpunkt von besonderem Interesse sind. Diese Herangehensweise zeigt, dass es sich bei dem PERFORMANCE & HEALTH INDEX nicht um ein Produkt „von der Stange“, sondern um ein maßgeschneidertes und passgenaues Verfahren handelt, welches für eine hohe Aussagekraft und Qualität der Ergebnisse sorgt.

Neben allgemeinen Fragen zum Thema „Arbeit im Unternehmen“, dem Zusammenspiel von Belastungen und Ressourcen, erfasst der PERFORMANCE & HEALTH INDEX systematisch Vorschläge und Anregungen - auch Kritikpunkte - der Mitarbeiter, wie sich das Unternehmen verbessern lassen könnte. Untersuchungen von High Performance Unternehmen zeigen übereinstimmend, dass die aktive Beteiligung der Mitarbeiter - nicht nur an der Gestaltung der Arbeitsbedingungen, sondern auch in Form der kontinuierlichen Verbesserungen der Prozesse und Abläufe - einen wesentlichen Erfolgsfaktor besonders erfolgreicher Unternehmen darstellt. In der Entwicklung dieser - oft sträflich unterschätzten - „Soft Facts“, liegt die „Psycho-Logik“ des Erfolgs, die sich am Ende auch im betriebswirtschaftlichen Ergebnis abzeichnet.

Beispiele einer Auswertung sehen Sie hier:

Die wissenschaftliche Grundlage

Die wissenschaftliche Grundlage dieser Mitarbeiterbefragung ist das Job Demands-Resources Modell nach Demerouti und Kollegen (2001). Dieses Modell, welches an einer Vielzahl von unterschiedlichen Stichproben untersucht wurde, ist ein heuristisches Rahmenmodell mit den folgenden Kernannahmen:

  • Je nach Arbeitsplatz sind unterschiedliche Anforderungen und Ressourcen zentral für die erfolgreiche Bewerkstelligung der Arbeit
  • Werden dem Mitarbeiter die passenden Ressourcen bereitgestellt, wirkt sich dies auch bei hohen Anforderungen positiv auf das Arbeitsengagement aus
  • Übersteigen die Anforderungen jedoch die Ressourcen, kann dies zu psychischer Beanspruchung in Form von Stress führen
  • Dauerhaft kann dieser Arbeitsstress ein sinkendes Arbeitsengagement sowie psychische Folgeerkrankungen, verbunden mit emotionaler Erschöpfung und einer zynischen Einstellung zur eigenen Arbeit, nach sich ziehen

Demzufolge gilt es herauszufinden, wie stark die zentralen Anforderungen und Ressourcen ausgeprägt sind, und wie diese miteinander sowie mit den gesundheits- und erfolgsrelevanten Zielmaßen interagieren.

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PERFORMANCE & HEALTH INDEX dient auch als psychische Gefährdungsanalyse

Am 20. September 2013 hat der Bundesrat dem „Gesetz zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen“ zugestimmt. Damit war auch eine Änderung des Arbeitsschutzgesetzes verbunden, die nun neben den körperlichen auch die psychischen Gefährdungen der Arbeit klar festschreibt. Im Klartext: Um der Zunahme der stressbedingten und psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt der letzten Jahren entgegenzuwirken, beschließt der Gesetzgeber in Zukunft nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz von den Mitarbeitern regelmäßig beurteilen zu lassen. Er lässt allerdings offen, mit welcher Methode dies zu erfolgen hat.

Der PERFORMANCE & HEALTH INDEX erfüllt diese gesetzlichen Vorgaben und dient somit auch als psychische Gefährdungsbeurteilung. Damit schlagen Unternehmen zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits ermitteln sie das Engagement und die Performance ihrer Mitarbeiter, gleichzeitig erfüllen sie die neue gesetzliche Forderung die psychische Gefährdung durch die Arbeit zu beurteilen.

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